1 Löffel Kurkuma am Tag, unserer Gesundheit zuliebe

Dieses Gewürz hat vorzügliche gesundheitsfördernde Eigenschaften, deshalb wird täglich ein Löffel Kurkuma empfohlen.

In diesem Beitrag erfährst du warum ein Löffel Kurkuma so gesund ist und wie du es in deinen täglichen Gerichten verwenden kannst.

Kurkuma

Kurkuma (Curcuma longa) stammt aus Indien, wo diese Wurzel schon seit der Antike verwendet wird.

Die meisten der indischen Gerichte enthalten Kurkuma, nicht nur wegen des Geschmackes und der gelben Farbe, sondern auch wegen ihrer zahlreichen therapeutischen Eigenschaften. Auch Curry enthält Kurkuma.

Warum ein Löffel Kurkuma täglich?

Anschließend erfährst du mehr über die wertvollen Eigenschaften dieses Gewürzes, damit du einen Löffel Kurkuma auch täglich bei deinen Rezepten verwendest.

  • Das in dem Gewürz enthaltene Curcumin reduziert Entzündungen und lindert überdies Beschwerden bei Krankheiten wie Fibromyalgie, chronische Erschöpfung, Rheuma sowie Atem- oder Harnwegsentzündungen.
  • Anti-Krebs-Mittel: Kurkuma beinhaltet Wirkstoffe, welche das dann Wachstum von Tumorzellen hemmen. Außerdem reduziert das Gewürz Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie.
  • Antioxidans: Diese Wurzel reduziert die Auswirkungen der freien Radikalen in unserem Körper, da sie hervorragende antioxidative Eigenschaften enthält.
  • Kurkuma fördert den Verdauungsprozess, wirkt gegen die Übersäuerung und beugt Geschwüren und Gastritis vor.
  • Das Gewürz schützt auch Leber sowie Galle und verhindert Ablagerungen, Zirrhose oder Gelbsucht.
  • Schutz des Immunsystems: Kurkuma wirkt entzündungslindernd und verbessert überdies die Abwehrkräfte auf natürliche Weise. Diese Wurzel ist besonders am Anfang eines Schnupfens sowie bei Grippe sehr empfehlenswert.
  • Antidepressivum: Kurkuma hat leichte antidepressive Wirkungen.
  • Antiallergikum: Auch bei allergischen Symptomen hilft Kurkuma, da damit der Antikörper Immunoglobulin B blockiert wird.

Kurkuma-Reis mit Pinienkernen und Rosinen

Kurkuma eignet sich bestens für Reisgerichte, das Gewürz verfeinert den Geschmack und sorgt dann für eine schöne Farbe. Die orientalische Zubereitung mit Zimt, Cardamom sowie Ingwer  schmeckt ausgezeichnet. Bestens passen zu diesem Gericht auch Pinienkerne und Rosinen.

Dieses Reisgericht passt gut zu Geflügel oder einer Gemüse-Pilz-Pfanne.

Entschlackungsbrühe

Wenn du dich schlapp, müde und überfordert fühlst, kannst du eine entschlackende und revitalisierende Brühe mit diesen Zutaten zubereiten:

  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • ein Löffel Kurkuma
  • Olivenöl
  • Meeressalz oder Meereswasser

Die Brühe wird dann vor jeder Hauptmahlzeit eingenommen.

Kalter Kurkuma-Honig-Tee

Kurkuma fördert, wie bereits erwähnt, die Verdauung, deshalb empfiehlt sich dieser Tee nach den Mahlzeiten, insbesondere bei Völlegefühl oder Sodbrennen. Kurkuma kann mit Anis, Kamille sowie Passiflora kombiniert und mit etwas Honig gesüßt werden.

Dieses Getränk kann an besonders warmen Tagen aber auch kalt getrunken werden. Damit kannst du Schwellungen sowie Wassereinlagerungen vorbeugen.

Gewürzmilch für kalte Tage

Diese leckere Gewürzmilch ist perfekt für kalte Wintertage. Einfach eine pflanzliche Milch deiner Wahl (Hafer-, Reis-, Dinkel-, Mandelmilch usw.) ungefähr 15 Minuten lang mit folgenden Zutaten kochen: 

  • ein Löffel Kurkuma
  • Zimt
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Orangenraspel
  • Kokosraspel

Lasse das Getränk nach dem Kochen dann 10 Minuten ziehen. Du kannst es mit etwas Honig sowie braunem Zucker süßen und gleich genießen.

Bananen-Kurkuma-Kakao-Shake

Dieser Shake ist ideal für Kinder oder diejenigen, die den Geschmack von Kurkuma nicht sehr gerne mögen. In diesem Mixgetränk ist das Gewürz nämlich kaum zu spüren.

Mixe folgende Zutaten:

  • Reife Banane
  • ein Löffel Kurkuma
  • Kakaopulver
  • Milch, Pflanzenmilch oder Apfelsaft

Je nach Wunsch kann dieser Shake gesüßt werden, auch wenn es mit der Banane eigentlich nicht nötig ist.

Einige Hinweise

  • Die empfohlene Tagesmenge beträgt 8 g.
  • Während der Schwangerschaft sollte Kurkuma nur unter ärtzlicher Aufsicht eingenommen werden, da dieses Gewürz die Gebärmutter sowie den Menstruationsfluss stimulieren kann.
  • Bei Magengeschwüren oder bei Gallenwegsobstruktion ist Kurkuma nicht angebracht.
  • Am besten lässt du dich von einem Arzt oder Heilpraktiver beraten, insbesondere dann, wenn du Arzneimittel einnimmst oder an einer Krankheit leidest.

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